
Fotograf: Peter Wieler
Ahaus, 18. September 2026 – Zehn verschiedene Apps für eine einzige Stadt. Eine für Veranstaltungen, eine für den lokalen Händler, eine fürs Stadtmarketing und alle reden nicht miteinander. Das ist der digitale Alltag in den meisten deutschen Innenstädten. Kein schönes Bild.
In Ahaus läuft das anders. Die Ahaus SuperApp bündelt alle Akteure und Angebote der Stadt auf einer einzigen Plattform. Händler, Gastronomen, Vereine, Behörden, alles an einem Ort, für alle zugänglich. Dass das nicht nur eine nette Idee ist, sondern echtes Best Practice, hat jetzt eine unabhängige Bundesjury bestätigt.
153 Projekte und eines aus Ahaus
Stadtimpuls ist der erste bundesweite, zertifizierte Projektpool für belebte Städte, Zentren und Regionen. Was auf den ersten Blick nach einer weiteren Datenbank klingt, ist in Wirklichkeit ein echter Qualitätsfilter: Eine Fachjury aus Vertretern des Handelsverbands Deutschland, des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und des Deutschen Städtetags entscheidet, wer das Zertifikat bekommt und wer nicht.
Die Kriterien sind klar: Innovationscharakter, messbarer Erfolg, Übertragbarkeit und strategische Einbindung von Partnern. Alle vier müssen stimmen.
Am 15. September 2026 kam ein weiteres Projekt in den Pool: die Ahaus SuperApp. Auf der Deutschen Stadtmarketingbörse überreichte Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland, die Auszeichnung persönlich.
Eine App. Eine Stadt. 10.000 Downloads.
Die Ahaus SuperApp ist keine gewöhnliche Stadtapp. Sie funktioniert als offenes System für das digitale Stadtleben: Wer mitmachen will – ob Händler, Verein, Gastronom oder Stadtverwaltung – kann sich einbringen. Das Ergebnis: 10.000 Downloads.
Dieter van Acken, Botschafter für die Digitalstadt bei Tobit.Software, bringt es auf den Punkt:
„Nach einer Auszeichnung als Smarteste Kommune in Deutschland jetzt noch ein Gütesiegel für die SuperApp zu bekommen, die alle Anwendungen zusammenführt, das ist schon eine tolle Sache. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg, dem auch weitere Städte folgen können."
Und folgen tun sie: Bereits 22 Städte haben sich entschieden, ebenfalls mit einer SuperApp an den Start zu gehen.
Was Ahaus zeigt
Digitalisierung im ländlichen Raum gilt oft als schwierig. Zu klein die Bevölkerung, zu gering das Budget, zu komplex die Strukturen. Ahaus beweist, dass das nicht stimmen muss. Die SuperApp zeigt, wie eine Stadt digitale Infrastruktur schafft, die wirklich genutzt wird und die bundesweit als Vorbild taugt.
Pressekontakt
Dieter van Acken
Tobit.Software
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