
09.09.2026 – Ahaus. Vom 3. bis 5. September wurde Ahaus erneut zum zentralen Treffpunkt für Vertreter aus Kommunen, Unternehmen und der Smart-City-Branche. Rund 300 Besucher reisten nach Westfalen, um sich über Praxisbeispiele digitaler Stadtentwicklung auszutauschen. Das Einzugsgebiet reichte dabei weit über die Region hinaus: Selbst aus weit entfernten Orten wie dem sächsischen Zittau, Flensburg oder Karlsruhe kamen Gäste nach Ahaus.
Den Auftakt bildete die zweitägige Smart City Conference & Expo. In 16 Vorträgen und zwei Diskussionsrunden standen Lösungsansätze für Stadtmarketing und Verwaltungsdigitalisierung im Vordergrund. Statt reiner Theorie oder abstrakter Technologien ging es vor allem um die aktive Umsetzung: Wie lässt sich Digitalisierung in Städten und Gemeinden im Alltag sinnvoll einsetzen und weiterentwickeln?
Impulse dazu gab es unter anderem aus Hanau, wo der „Stadthof“ als ehemaliger Galerie-Leerstand zu einem der Vorzeigeobjekte für Innenstadtentwicklung transformiert wurde, aus Gütersloh mit dem preisgekrönten „Urban Stack“ sowie aus Pirna, wo die gesamte Innenstadt zu einem City Outlet umgebaut wird. Viel Aufmerksamkeit erhielt außerdem der Beitrag des LoRaWAN-Influencers Robert Bogs: Er berichtete über die Auswirkungen eines totalen Stromausfalls und zeigte Möglichkeiten zur Sicherstellung der Kommunikation für Hilfs- und Rettungskräfte auf.
Besonders wertvoll war für viele Teilnehmer der persönliche Austausch abseits der Vortragsbühnen. Ob auf der Messefläche oder beim abendlichen Get-together – die Gäste kamen miteinander ins Gespräch und konnten intensiv über ihre Ideen und Lösungen diskutieren.
Am Abschlusstag wurde Ahaus selbst zum Live-Labor: Bei den Smart City Tours erlebten die Besucher digitale Anwendungen direkt im Einsatz vor Ort und konnten sich ein Bild davon machen, wie integrierte Lösungen das Stadtleben bereichern. Vom Kneipenfestival bis hin zu den Walking-acts und den Mini-YouTaxen.
„Das Smart City Festival lebt vor allem vom Austausch zwischen den Leuten“, betonte Achim Gebhardt von LASE PeC. Die vielen positiven Beiträge und Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken unterstreichen diese Einschätzung deutlich.
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Dieter van Acken
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