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Dreimal geplant. Einmal erlebt. Thüringer Digitalminister Schütz besucht die Digitalstadt Ahaus – und möchte mehr.

Rathaus in Freren

Fotograf: Peter Wieler

Ahaus, 21. September 2026 – Manche Termine brauchen Geduld. Der Besuch von Steffen Schütz, Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur, und Milen Starke, Staatssekretärin und CDI/CIO des Freistaats Thüringen, in Ahaus war einer davon. Eigentlich schon zum Amtsantritt geplant, zweimal verschoben. Jetzt endlich da. Und spätestens nach den ersten Stunden in der Digitalstadt war klar: Es hat sich gelohnt.

Wenn Digitalisierung nicht erklärt, sondern gezeigt wird

Digitale Konzepte gibt es viele. Präsentationen auch. Ahaus macht etwas anderes: Hier kann man Digitalisierung anfassen. In der Innenstadt, in der Gastronomie, im Handel. Schütz und Starke sahen nicht Folien – sie sahen, wie Menschen digitale Anwendungen im Alltag nutzen. Und zwar freiwillig, weil es einfach funktioniert.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen drei Konzepte, die Ahaus zum Labor für digitale Stadtentwicklung gemacht haben: Die SuperApp als zentraler Zugang zu kommunalen und privatwirtschaftlichen Angeboten. Authentifizierung über eine einzige ID, kein App-Dschungel, kein doppelter Aufwand. YouTaxi als crowdbasierte Mobilitätsplattform, die Fahrzeuge von Kommunen, Unternehmen und Vereinen für den ländlichen Raum nutzbar macht, ohne klassische Verwaltungsstrukturen. Und Tobit.SideKick mit seinem konsequenten Agentic-Ansatz: KI nicht als Chatbot, sondern als handlungsfähige Assistenten, die Aufgaben übernehmen und Bürgerinnen und Bürgern konkret helfen.

Sparringspartner auf Abruf

Direkt auf die Probe gestellt wurde Steve – ein KI-Agent, der für direkte Antworten und kritisches Feedback bekannt ist. Minister Schütz und Staatssekretärin Starke testeten ihn live und bewerteten seine Antworten. Kein Demo-Modus, kein Schönreden. Für Thüringen, wo die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern durch KI-Anwendungen gerade ein zentrales Thema ist, lieferte SideKick mit seinem Agentenkonzept greifbare Impulse.

Auch YouTaxi ließ Minister Schütz nicht los. Die Idee, die letzte Meile mit individuellen Fahrzeugen zu überbrücken und Nutzerinnen und Nutzer direkt in die organisatorischen Abläufe einzubeziehen, brachte ihn auf eigene Ideen für den Freistaat.

Konzepte statt Produkte

Staatssekretärin Milen Starke hatte neue Produkte von Tobit erwartet – stattdessen erlebte sie ungewöhnliche Konzepte, bei denen ganz viele unterschiedliche Bereiche zusammenwirken.

Das trifft, was Ahaus im Kern ausmacht. Nicht einzelne Lösungen, die nebeneinander existieren. Sondern ein Ökosystem, in dem alles miteinander verbunden ist. Digitalisierung als Haltung: Ideen ausprobieren, Wege gehen und Gründe suchen, warum etwas funktionieren kann, nicht warum es scheitern könnte.

Minister Schütz lud zum Abschluss zu einem Gegenbesuch nach Thüringen ein. Damit mehr Kommunen im Freistaat erfahren, wie Ahaus denkt. Für Ahaus ist das mehr als eine Geste – es ist ein Signal, dass das, was hier entsteht, weit über den Kreis Borken hinaus wirkt.

Über Tobit Laboratories AG

Die Tobit Laboratories AG entwickelt seit 1986 Standard-Software für die Digitalisierung. Sitz ist Ahaus im Münsterland. Mit der Plattform chayns, der SuperApp, YouTaxi und dem KI-Ökosystem Tobit.SideKick zeigt das Unternehmen in der Digitalstadt Ahaus, wie vernetzte Stadtentwicklung in der Praxis aussieht.

Kontakt und weitere Infos

Pressekontakt
Dieter van Acken
Tobit.Software
Telefon: 02561 913445
eMail: public.relations@tobit.com