
Cyberangriffe auf digitale Infrastrukturen nehmen derzeit spürbar zu. Die Produkte von Tobit.Software sind von den aktuellen Sicherheitslücken in PHP-Systemen zwar nicht betroffen. Dennoch verzeichnen auch die Systeme des Ahauser Software-Herstellers ein deutlich erhöhtes Aufkommen automatisierter Zugriffsversuche auf seine Dienste.
Dabei gelang es Unbefugten auf einigen SideKick-Installationen, Chats mit Agents zu starten. Ursache war eine Suchfunktion in chayns, über die Agents vorübergehend auffindbar waren. Diese Möglichkeit ist inzwischen unterbunden. Nach aktuellem Stand wurden weder persönliche Daten abgegriffen noch Systeme beschädigt. Die unautorisierten Nutzer wurden entfernt, entstandene Credits den betroffenen Instanzen gutgeschrieben.
„Unsere Sicherheitssysteme haben die Aktivitäten frühzeitig erkannt und gemeldet“, erklärt Patrick Janning, Leiter Core Development bei Tobit.Software. „Wir konnten die Angriffspunkte schnell schließen und die Angreifer blockieren. Gemeinsam mit unseren Security-Partnern haben wir zusätzliche Maßnahmen ergriffen und arbeiten weiter daran, die Sicherheit zu erhöhen.“
Die betroffenen Kunden hat Tobit.Software umgehend und direkt informiert. „Vernetzte Systeme stehen heute dauerhaft unter Druck, das ist leider zunehmend Alltag“, so Janning. „Transparenz ist wichtig. Kunden brauchen verlässliche Partner, die offen sagen, was Sache ist.“
Die Angriffe sind nach aktuellem Stand eingedämmt. Durch die zusätzlichen Schutzmaßnahmen kann es vorübergehend zu Einschränkungen bei einzelnen Diensten oder Schnittstellen kommen. Wer davon betroffen ist, wendet sich direkt an den Tobit.Software-Support.
SideKick ist das KI-Ökosystem von Tobit.Software für die sichere und datenschutzkonforme Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen und Organisationen. Es ist als eigenständiges Produkt verfügbar und läuft wahlweise in der Cloud oder On-Prem. Seit dem 1. September ist eine eigene SideKick-Instanz auch Bestandteil von TeamDavid, dem Server für Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen. Die Instanz ist technisch vorbereitet, bleibt aber inaktiv und hat keinen Zugriff auf Daten, bis der Administrator sie aktiviert, für das gesamte Unternehmen oder für einzelne Nutzer. Bis dahin entstehen dem Kunden keine Kosten.
Tobit.Software entwickelt seit 1986 digitale Plattformen für Unternehmen, Kommunen und Organisationen. Rund 200 Mitarbeitende arbeiten am Standort Ahaus an Lösungen für Künstliche Intelligenz, Kommunikation und digitale Geschäftsprozesse. Diese werden DSGVO-konform in Deutschland betrieben. Mehr als 2.000 Partner im deutschsprachigen Raum unterstützen Kunden unterschiedlichster Branchen bei Einführung und Betrieb der Lösungen.
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Antonia Groten
Tobit.Software
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