Willkommen
TeamDavid
Überblick
Features
Support
Kaufen
Downloads
Mehr
SideKick
Überblick
Kaufen
Workspace
Analysis
Service
On-Premise
Downloads
News
chaynsOS
Überblick
Applications
Zubehör
Entwickler
Hilfe
Mehr…
Weitere Produkte
SuperApp™
YouTaxi
chayns® selforder™
PageMaker™
Stadtgutschein
Ticketing
Solutions
Smart City
New Hospitality
Vereine und Organisationen
Bike-Sharing
Pop-Up-Biergarten
24/7 Supermarkt
Case Studies
Unternehmen
Überblick
KI.Impuls Förderung
Tobit.Town
Showcases
Digitalstadt
Jobs
History
Tobias
Brand Shop
Design Guide
Outlet
Smartel
Kontakt
Aktuell
News
Termine
Partner
Mehr...
Beraten werden

Alle Details für Kommunen auf einen Blick

Ergebnisse auf einen Blick

1.100+

aktive SuperApp-Verbindungen

+70 %

Wachstum seit Launch im Juni 2026

13.000+

Aufrufe des WM-Tippspiels

Über die Wirtschaftsförderung von Lüdinghausen 

Die Stadt Lüdinghausen

Kommunale Referenzen
Beraten werden

LÜDINGHAUSEN SuperApp™

Zur Produktseite

Weitere Anwendungen

 

LÜDINGHAUSEN SuperApp™

Vom digitalen Lastenradverleih zur Stadtplattform: Wie eine Mittelstadt digitale Bürgerdienste,
städtische Services und KI-Agents in einer zentralen App bündelt.

Die Stadt Lüdinghausen zeigt, wie kommunale Digitalisierung ohne große IT-Abteilung und ohne Masterplan gelingt – wenn man einfach anfängt. Was mit einem digitalen Lastenradverleih begann, ist heute eine wachsende Stadtplattform: Die Lüdinghausen SuperApp bündelt Bürgerdienste, Verleihsysteme und KI-gestützte Services in einer zentralen Anwendung. Seit dem Launch im Juni 2026 wuchs die Zahl der Verbindungen um rund 70 Prozent, der KI-Agent Leonie beantwortet Bürgeranfragen rund um die Uhr und das WM-Tippspiel erzielte über 13.000 Aufrufe.

450+

registrierte Nutzer im Lastenradverleih

Torsten Voß, Wirtschaftsförderer in Lüdinghausen

Torsten Voß

Wirtschaftsförderer, Stadt Lüdinghausen

Für Torsten Voß zählt vor allem die Wirkung. Als die Idee einer zentralen digitalen Stadtplattform konkreter wurde, trieb er die Umsetzung voran. Den entscheidenden Impuls lieferte schließlich eine Exkursion nach Ahaus. Sein Ansatz: „Klein anfangen und nicht alles groß fertig haben – einfach mal an den Start gehen."
Was mit einem Lastenradverleih begann, entwickelt er heute Schritt für Schritt zur digitalen Infrastruktur einer ganzen Stadt.

 Torsten Voß, Wirtschaftsförderer

Wie war der Status quo vor der SuperApp™?

Vor der Lüdinghausen SuperApp war die Stadt bereits digital, jedoch ohne zentrale Anlaufstelle. Neben der städtischen Website und den Social-Media-Kanälen gab es ein Serviceportal mit verschiedenen digitalen Verwaltungsleistungen sowie den Mängelmelder. Auch weitere Angebote waren bereits digital nutzbar: Der Lastenradverleih lief über chayns®, allerdings als eigenständiges Angebot. Für das digitale Parken wurde eine andere Anwendung genutzt, der Stadtgutschein hatte wiederum einen eigenen digitalen Zugang.

„Ich kenne das von meinem eigenen Smartphone: Für unterschiedlichste Anwendungen braucht man jeweils eine eigene App. Genau das wollten wir für die städtischen Angebote möglichst vermeiden.“

Das eigentliche Problem war nicht die fehlende Digitalisierung, sondern die fehlende Verbindung der einzelnen Angebote. Informationen und Services waren auf verschiedene Systeme verteilt. Wer die Stadt digital erleben wollte, musste wissen, welche Anwendung für welches Anliegen zuständig war.

Die Idee war deshalb nicht, möglichst viele neue digitale Angebote zu schaffen, sondern bestehende Angebote an einem Ort zusammenzuführen, besser miteinander zu verbinden und leichter auffindbar zu machen. Gleichzeitig sollte die Plattform offen für weitere Anwendungen sein. Ziel war eine „Mobile First“-Plattform, über die Informationen und Services dort verfügbar sind, wo viele Menschen sie im Alltag ohnehin nutzen: auf dem Smartphone.

Für die Stadt Lüdinghausen ist Digitalisierung zugleich ein Standortfaktor. Gerade jüngere Zielgruppen erwarten zunehmend, Informationen und Dienstleistungen einfach und mobil abrufen zu können. Die SuperApp soll deshalb langfristig eine zentrale digitale Schnittstelle zwischen Stadt und Nutzern bilden.

Statt eine eigene App von Grund auf entwickeln zu lassen und dafür entsprechend hohe Haushaltsmittel einzuplanen, konnte Lüdinghausen auf einer bestehenden technischen Plattform aufbauen. So ließ sich das Projekt mit überschaubarem finanziellem und personellem Aufwand umsetzen.

Den entscheidenden Impuls lieferte schließlich eine Exkursion nach Ahaus. Bei einem digitalen Rundgang erlebte Torsten Voß verschiedene Anwendungsfälle der dort eingesetzten SuperApp im praktischen Einsatz. Dabei wurde deutlich, welche Möglichkeiten eine gemeinsame Plattform auch für Lüdinghausen bieten kann.

Das Stadtambiente von Lüdinghausen
Das Rathaus von Lüdinghausen
Das Rathaus von Lüdinghausen

 Torsten Voß, Wirtschaftsförderer

Die Lösung: organisch wachsen statt groß planen

Das technologische Fundament der Lüdinghausen SuperApp bildet chayns® OS™. Bereits vorhandene Services wurden direkt eingebunden – allen voran der Lastenradverleih, der seit Mai 2023 über chayns® läuft und heute mehr als 450 registrierte Nutzer zählt. Mit einem Euro pro Stunde setzt die Stadt bewusst auf einen niedrigschwelligen Zugang zu klimafreundlicher Mobilität.

„Uns geht es beim Lastenradverleih nicht um Kostendeckung. Wir möchten ein attraktives Angebot schaffen, damit das Auto für einzelne Wege auch einmal stehen bleiben kann.“

Die Erfahrungen mit dem Lastenradverleih zeigten zugleich, dass sich chayns® als technische Grundlage für weitere Anwendungen nutzen lässt.

Statt ein großes Digitalisierungsprojekt auf einmal umzusetzen, entwickelt Lüdinghausen die Plattform nach und nach aus konkreten Anwendungsfällen. Bestehende Angebote werden gebündelt und neue Funktionen dort ergänzt, wo sie für die Nutzer einen konkreten Mehrwert schaffen.

KI-Assistenz für Bürgeranfragen

Ein wichtiger Bestandteil der SuperApp ist KI-Agentin Leonie. Sie stellt Informationen zu unterschiedlichen Themen der Stadt bereit und unterstützt Nutzer dabei, die passenden Angebote zu finden. Perspektivisch sollen weitere spezialisierte KI-Agents hinzukommen, etwa für Verwaltungsthemen, Tourismus und Veranstaltungen oder aktuelle Baustelleninformationen.

Langfristig sollen Anfragen intelligent verteilt werden: Nutzer müssen nicht wissen, welcher digitale Ansprechpartner für ihr Anliegen zuständig ist. Im Hintergrund wird die Anfrage dem jeweils passenden Themenbereich zugeordnet.

„Perspektivisch möchten wir verschiedene spezialisierte Agenten miteinander verbinden. Für die Nutzer bleibt der Zugang möglichst einfach, während im Hintergrund jeweils das passende Fachwissen zur Verfügung steht.“

Launch mit Wirkung: Das WM-Tippspiel

Um die SuperApp stärker bekannt zu machen, setzte Lüdinghausen auf einen konkreten Nutzungsanlass: Rund um die Fußball-WM 2026 entstand innerhalb kurzer Zeit ein digitales Tippspiel, für das lokale Unternehmen insgesamt 25 Preise zur Verfügung stellten. Das Tippspiel erfüllte damit zwei Funktionen: Es bot einen konkreten Mehrwert für die Nutzer und machte gleichzeitig auf spielerische Weise auf die neue Plattform und ihre weiteren Angebote aufmerksam.

Herangehensweise: Lieber starten als warten

Bereits vor der größeren öffentlichen Bewerbung war die Lüdinghausen SuperApp in den App Stores verfügbar. Wer sie fand, konnte sie herunterladen und erste Funktionen ausprobieren.

„Mir war wichtig, dass jeder, der Interesse hatte, sich die App einfach herunterladen und die vorhandenen Angebote ausprobieren konnte.“

Das Prinzip dahinter: Nicht auf den perfekten Zeitpunkt oder Funktionsumfang warten, sondern früh starten, Erfahrungen sammeln und die Plattform schrittweise weiterentwickeln. Die Chat-Verläufe von Leonie werden regelmäßig ausgewertet und das Wissen ergänzt, wenn Fragen auftauchen, die der Agent noch nicht beantworten kann.

Learnings aus der Praxis

Die Einarbeitung in den PageMaker war anspruchsvoller als erwartet – vor allem beim Wechsel von einer erfahrenen Kollegin auf einen neuen Verantwortlichen. Bewährt hat sich vor allem der direkte Austausch mit anderen Städten und erfahrenen Nutzern, etwa auf dem SuperApp-Erfa-Treff. Dort werden Erfahrungen geteilt, Fragen diskutiert und neue Ideen für den weiteren Ausbau der Plattform entwickelt.

Gleichzeitig zeigte das Projekt, dass kommunale Digitalisierung nicht zwangsläufig eine große IT-Abteilung oder umfangreiche Eigenentwicklungen voraussetzt. Mit einer bestehenden Plattform, kurzen Entscheidungswegen und dem Austausch mit anderen Städten ließ sich die Lösung laufend weiterentwickeln.

Sie möchten Ihre Kommune digitalisieren? 
Profitieren Sie von unseren Erfahrungen.

Sie möchten Ihr Stadtmarketing effizienter gestalten, Bürgerservices automatisieren oder die digitale Souveränität Ihrer Stadt stärken? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit KI-Agents, zentralen Plattformen und dezentraler Datenpflege messbare Ergebnisse erzielen – pragmatisch, finanzierbar und ohne teure Agenturen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.

 Torsten Voß, Wirtschaftsförderer

Messbare Erfolge

Seit dem offiziellen Launch im Juni 2026 wächst die Plattform kontinuierlich. Innerhalb weniger Wochen kamen über 400 neue Verbindungen hinzu – ein Wachstum von rund 70 Prozent. Beim Lastenradverleih – dem meistgenutzten Service der App – gab es seit April keinen einzigen Tag ohne Buchung. Über 450 registrierte Nutzer und mehr als 5.000 Zugriffe zeigen, dass das Angebot von den Bürgern angenommen wird.

Der KI-Agent Leonie entwickelte sich bereits kurz nach dem Launch zu einer der ersten Anlaufstellen für viele Bürger. Viele nutzten den Agenten zunächst aus Neugier und testeten seine Möglichkeiten – mit teils erwartbaren, teils überraschenden Fragen.

„Mich hat überrascht, dass direkt in den ersten sieben Tagen so viele Chatnachrichten reinkamen. Die Leute haben es einfach ausprobiert."

Entlastung durch digitale Assistenz

Parallel zur SuperApp wurde mit Lisa ein Telefonassistent (über Phonio AI) eingeführt, um das Bürgerbüro bei wiederkehrenden Anrufen zu entlasten. Die Kombination aus KI-Agent und Telefonassistenz reduziert Routineanfragen und schafft Freiräume für persönliche Anliegen.

Akzeptanz: Digitale Angebote werden selbstverständlich

Der Lastenradverleih wird ausschließlich digital gebucht – einen physischen Schlüssel gibt es nicht. Die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre zeigen, dass dieser vollständig digitale Buchungsprozess gut funktioniert. Auch das WM-Tippspiel stieß auf große Resonanz: Rund 250 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil, lokale Unternehmen beteiligten sich spontan mit Preisen. Die Rückmeldungen zur App sind durchweg positiv.

„Wenn die App morgen abgeschaltet würde? Den Lastenradverleih würden wir als erstes vermissen. Das ist der Service, auf dem das Ganze aufgebaut wurde."

Für Torsten Voß ist die Entwicklung damit noch lange nicht abgeschlossen. Geplant sind unter anderem ein Veranstaltungskalender, eine Echtzeit-Heatmap für die Innenstadt sowie die vollständige Kaskadierung der KI-Agents.

Die SuperApp versteht Lüdinghausen dabei nicht nur als digitale Serviceplattform, sondern als Infrastruktur, die gemeinsam mit den Anforderungen der Stadt wächst. Digitalisierung ist für Torsten Voß deshalb kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Standort- und Attraktivitätsfaktor für Bürger, Unternehmen und Gäste.

„Ich nehme mir da tatsächlich Ahaus als Vorbild – hier zeigt sich, wie viel Potenzial die SuperApp hat."

 Torsten Voß, Wirtschaftsförderer

Warum Tobit.Software?

Der Kontakt zu Tobit.Software bestand bereits durch den digitalen Lastenradverleih. Als Torsten Voß bei einer Exkursion nach Ahaus die SuperApp im praktischen Einsatz erlebte, entstand die Idee, auch in Lüdinghausen eine zentrale Plattform für städtische Angebote aufzubauen. Ausschlaggebend war vor allem die Möglichkeit, auf einer bestehenden Lösung aufzubauen und schnell sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Entscheidende Vorteile

Für Lüdinghausen stand nicht die Entwicklung einer eigenen App, sondern eine Lösung im Vordergrund, mit der sich vorhandene Angebote unkompliziert bündeln und schrittweise erweitern lassen. Lastenradverleih, Bürgerinformationen und KI-Agent konnten auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt werden. Neue Funktionen lassen sich jederzeit ergänzen, ohne dafür jedes Mal ein eigenes Digitalisierungsprojekt starten zu müssen.

Einfachheit, Flexibilität und Weiterentwicklung

Statt auf einen vollständigen Ausbau zu warten, entwickelt die Stadt die Plattform schrittweise weiter. Neue Services, KI-Agents oder Aktionen wie das WM-Tippspiel können Schritt für Schritt ergänzt werden. So wächst die SuperApp gemeinsam mit den Anforderungen der Stadt – von der Wirtschaftsförderung über das Stadtmarketing bis hin zu künftigen Verwaltungsservices.

Digitale Plattform, die städtische Angebote von Bürgerdiensten über Verleihsysteme bis zu KI-gestützten Services in einer einzigen Anwendung bündelt – mit direktem Kommunikationskanal zu den Bürgern.

 MicroShare™

Digitales Buchungs- und Zugangssystem für den städtischen Lastenradverleih – vollständig über die App steuerbar, inklusive digitalem Schloss und Buchungsabwicklung.

 Agentic Service

Ein intelligentes Assistenzsystem, das Bürgeranfragen rund um die Uhr in natürlicher Sprache beantwortet und so als direkter Kanal zur städtischen Verwaltung dient.

 Tippspiel: Saisonale Gamification-Aktion rund um Sportevents mit Gewinnmöglichkeiten in Form von Stadtgutscheinen.

Bereit für den nächsten Schritt? 

Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch und erfahren Sie, wie SideKick, eine SuperApp und Stadtgutscheine Ihr Stadtmarketing transformieren kann.