
Alle Details für Unternehmen auf einen Blick
1.400
Mitarbeitende
400 Mio. €
Jahresumsatz
20+
Standorte

netgo software GmbH
Arbeiten in der netgo group

Die netgo Application Platform erlaubt es, in Digitalisierungsprojekten KI einzusetzen, ohne dass netgo dafür eigene Basistechnologien entwickeln muss. Dazu integriert das IT-Systemhaus SideKick™ als White-Label-Lösung und erweitert damit seine Möglichkeiten bei der Entwicklung individueller Softwarelösungen für Mittelstand und Enterprise. So entstehen KI-gestützte Anwendungen für Branchen wie Banking, Automotive, Kommunen und Dienstleistungen, die hohe Anforderungen an Datenschutz und eine große Bandbreite an Betriebsmodellen (von Cloud-native bis On-Premise) erfüllen.
ISO 27001
zertifiziert seit 2025
Geschäftsführer, netgo software GmbH
Matthias Nietz, Geschäftsführer Wie war der Status quo vor der Einbindung von KI?Der KI-Markt ist groß und sehr dynamisch – und das ist ein Problem. Modellhersteller überbieten sich mit Superlativen, Investitionen in Milliardenhöhe befeuern die Erwartungen, und in Unternehmen entsteht ein Druck, der mit der Realität nicht immer Schritt hält. |
„Viele leben gar nicht davon, dass sie Gold fördern – sondern davon, dass sie den Hype anheizen, um Spitzhacken zu verkaufen. Der Mittelstand ist schwer von Hype zu beeindrucken. Die sagen: Zeig mir den Mehrwert.“ |
Für netgo war das der Ausgangspunkt. Nicht die Frage, ob KI relevant ist, sondern wo sie echten Nutzen stiftet. Und wie man sie so einsetzt, dass Compliance, Datenschutz und Unternehmensrealität dabei nicht auf der Strecke bleiben. Als generative KI den Unternehmensmarkt erreichte, stand netgo vor zwei Herausforderungen gleichzeitig. Intern wuchsen die Erwartungen der Mitarbeitenden: Wer einmal erlebt hat, wie ein KI-Chat Arbeitsabläufe verändert, will nicht mehr ohne. Gleichzeitig war klar, dass ein unkontrollierter Einsatz von KI-Diensten keine Option war. |
„Es ist nicht möglich, dass wir intern ChatGPT oder Claude einfach so freischalten – am Anfang ist es ein unverfängliches Bild, das man generiert. Im nächsten Moment hat man vielleicht eine Excel-Datei mit Kundendaten, die man sich sortieren lassen möchte.“ |
Ein potenzieller Abfluss sensibler Unternehmensdaten an externe KI-Dienste ist für kein Unternehmen in Deutschland eine Option. Gesucht sind deshalb Lösungen, die solide KI-Funktionen mit Datenschutz, Compliance und unternehmensgerechtem Betrieb verbinden. Parallel veränderten sich auch die Erwartungen der Kunden. Unternehmen, die bislang vor allem über klassische Digitalisierungsprojekte gesprochen hatten, fragten plötzlich nach KI, häufig noch ohne konkreten Anwendungsfall, aber mit der Erwartung, das Thema künftig mitdenken zu können. Für netgo stand deshalb früh die Frage im Raum, wie sich die eigene Digitalisierungsplattform um die KI-Potenziale verschiedener Modellhersteller erweitern lässt. Die Entscheidung fiel bewusst gegen eine Eigenentwicklung. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Softwareentwickler neigen dazu, Lösungen lieber selbst zu bauen als einzukaufen. Der Gedanke liegt nahe: Die Lösung am Markt kann nie ganz das, was man sich vorstellt. Aber aus wirtschaftlicher Perspektive führt Eigenentwicklung oft in eine Sackgasse. Wer eine Basistechnologie nur für sich selbst baut, trägt die gesamten Investitionskosten allein. Ein spezialisierter Anbieter verteilt dieselben Kosten auf viele Kunden und entwickelt die Lösung kontinuierlich weiter. Die Stärke von netgo liegt nicht darin, Basistechnologien zu entwickeln, sondern darin, daraus individuelle Softwarelösungen für komplexe Kundenprozesse zu schaffen. Genau dort setzt das Unternehmen seine Entwicklungsressourcen ein. |
„Ein Kfz-Hersteller entwickelt den Motor und das Chassis – aber nicht auch den Spiegel und die Reifen. Die werden von Zulieferern eingekauft, die genau das für mehrere Hersteller besser und günstiger produzieren können. Wir würden auch keine eigene Personalverwaltungssoftware bauen. Das ist nicht unser Business.“ |



Matthias Nietz, Geschäftsführer Die Lösung: SideKick als White-Label-TechnologieMit dieser strategischen Entscheidung war zugleich klar, wonach netgo suchte: eine Technologieplattform, die sich nahtlos in die eigene Application Platform integrieren lässt und den hohen Anforderungen von Unternehmenskunden gerecht wird. Entscheidend war dabei nicht die Anzahl der verfügbaren Funktionen, sondern die Frage, ob sich KI technisch, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll in bestehende Lösungen einfügen lässt. Aus einem ersten Austausch entwickelte sich eine strategische Partnerschaft, weil SideKick genau die Anforderungen erfüllte, die für netgo entscheidend waren. Multi-Modell-Zugang ohne VertragschaosDie meisten KI-Plattformen binden Unternehmen an einen einzelnen Modellanbieter und schaffen damit ein gewisses Maß an Vendor-Lock-in. SideKick™ verfolgt einen anderen Ansatz: Der Zugang zu mehr als 80 KI-Modellen erfolgt über eine zentrale Plattform und einen einzigen Vertrag. Für netgo bedeutet das maximale Flexibilität, ohne verschiedene Anbieter, Verträge oder Abrechnungsmodelle verwalten zu müssen. Gleichzeitig kann für jeden Anwendungsfall das passende Modell gewählt werden. DSGVO-ModusSideKick™ pseudonymisiert personenbezogene Daten, bevor sie an ein Modell übermittelt werden, und setzt die Originaldaten in der Antwort wieder ein. Für Branchen wie Banking, Automotive oder den öffentlichen Sektor ist das keine Komfortfunktion, sondern eine Grundvoraussetzung für den produktiven Einsatz von KI. Dahinter steckt mehr als eine technische Funktion. Viele große KI-Modelle werden von amerikanischen Unternehmen betrieben. Das bedeutet: Daten verlassen nicht nur das eigene Netzwerk, sondern auch den europäischen Rechtsraum. Für Unternehmen, die der DSGVO unterliegen, stellt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch KI-Dienste außerhalb des eigenen Einflussbereichs eine datenschutzrechtliche Herausforderung dar. |
„Wir können nicht im Silicon Valley auftauchen und sagen: Heute ist Montag, wir möchten im Auftrag unseres Kunden prüfen, ob ihr wirklich die Datenschutz-Grundverordnung einhält. Das geht nicht. Das können wir nicht durchsetzen.“ |
Dazu kommt: Betroffene – etwa Endkunden oder Mitarbeitende – haben nach DSGVO das Recht, die Löschung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. In regulierten Branchen ist das kein theoretisches Szenario, sondern gelebter Alltag, mit Auditpflichten und empfindlichen Strafen bei Verstößen. Wer KI in solchen Umgebungen einsetzen will, braucht eine Lösung, die diesen Anforderungen von Anfang an entspricht. On-Premise-BetriebNicht jede Anfrage darf das Unternehmensnetzwerk verlassen. Deshalb unterstützt SideKick™ neben gehosteten Modellen auch den Betrieb lokal installierter KI-Modelle. Welche Modelle ein Agent verwendet, lässt sich individuell konfigurieren. Diese Fähigkeit entstand in enger Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsteams beider Unternehmen und ist ein Beispiel dafür, wie die Partnerschaft über ein reines Lizenzmodell hinausgeht. API-First: KI ohne NutzeroberflächeFür netgo endet KI nicht im Chatfenster. SideKick™ stellt seine Funktionen auch über maschinelle Schnittstellen bereit und lässt sich dadurch direkt in bestehende Geschäftsprozesse integrieren. KI-Agenten arbeiten vollständig im Hintergrund, ohne dass Mitarbeitende aktiv mit einer Oberfläche interagieren müssen. Ein Qualitätssicherungssystem, das automatisch Bilder auswertet und die Ergebnisse in ein ERP-System zurückschreibt, braucht keinen Chat. Es braucht eine saubere API. Und die liefert SideKick™. Für den Endkunden bleibt die zugrunde liegende KI-Technologie unsichtbar. netgo tritt als Generalunternehmer auf, mit einem Vertrag, einem Ansprechpartner und einer Plattform. Welche Technologie im Hintergrund arbeitet, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass der Prozess funktioniert. |
„Wir gehen selten mit der Überschrift rein: Wir haben hier deine KI-Lösung. Wir reden mit dem Kunden darüber, was seine Probleme im Prozess sind – und setzen KI dort ein, wo sie wirklich hilft.“ |
Gemeinsame Weiterentwicklung statt klassischer IntegrationDie Integration war kein klassisches Plug-and-Play-Projekt. Ziel war nicht nur, SideKick™ in die netgo Application Platform einzubinden, sondern die Lösung gemeinsam für den Enterprise-Einsatz weiterzuentwickeln. Der entscheidende Impuls kam von den Anforderungen aus realen Kundenprojekten. netgo benötigte Funktionen, die insbesondere in regulierten Branchen unverzichtbar sind, darunter ein planbarer Enterprise-Betrieb, White-Label-Fähigkeit und die Möglichkeit, KI-Modelle On-Premise zu betreiben. |
„Da haben wir einen Impuls reingegeben – und erst hieß es: Da wollen wir eigentlich gar nicht hin. Und dann doch: Das passt eigentlich ganz gut.“ |
Die technische Integration entwickelte sich dadurch zu einem gemeinsamen Entwicklungsprozess. Funktionen wie White-Label und On-Premise entstanden nicht unabhängig voneinander, sondern wurden gemeinsam konzipiert, priorisiert und in mehreren agilen Iterationen umgesetzt. Statt eines klassischen Kunden-Lieferanten-Verhältnisses arbeiteten beide Entwicklungsteams an einer gemeinsamen Roadmap. Die Zusammenarbeit ging damit über eine klassische Produktintegration hinaus. Erst nachdem diese Grundlagen geschaffen waren, konnte netgo die Lösung produktiv in Kundenprojekten einsetzen und aktiv vermarkten. |
Matthias Nietz, Geschäftsführer Ergebnisse in der PraxisDie netgo Application Platform mit integriertem SideKick™ kommt heute meist in Digitalisierungsprojekten mit einem Umfang von 100 bis 5.000 Personentagen zum Einsatz. Die Bandbreite reicht von kommunalen Rechenzentren, die eine regelkonform ausgerollte KI-Lösung für ihre Mitarbeitenden suchen, bis hin zu Industrieunternehmen, die KI-gestützte Qualitätssicherung direkt in ihre Produktionsprozesse integrieren. Für netgo eröffnet die KI-Integration zugleich neue Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere in kommunalen Ausschreibungen stärkt sie die Wettbewerbsposition des Unternehmens. Wo Auftraggeber zunächst eine KI-Chatlösung einführen möchten, wird netgo heute deutlich häufiger in die engere Auswahl einbezogen. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Projekten ein wiederkehrendes Muster: Der KI-Chat ist selten das eigentliche Ziel, sondern der Einstieg in umfassendere Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte. Der Chat fungiert dabei als Door Opener. Was mit einer ersten KI-Anwendung beginnt, führt häufig zu weitergehenden Digitalisierungsanforderungen, etwa der automatischen Verarbeitung eingehender Service-Requests oder der direkten Integration in ERP-Systeme und bestehende Geschäftsprozesse. Genau hier spielt die netgo Application Platform ihre Stärken aus. |
„Der KI-Chat ist oft der Einstieg. Wenn die Leute damit warm geworden sind, kommt meist von selbst die Frage: Was geht denn noch?“ |
Auch wirtschaftlich passt das Modell zur Partnerschaft. Die nutzungsabhängige Abrechnung über Token ermöglicht es, KI-Leistungen flexibel mit dem tatsächlichen Bedarf der Kundenprojekte zu skalieren. Gleichzeitig kann sich netgo auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen konzentrieren, während SideKick™ die zugrunde liegende KI-Infrastruktur bereitstellt. |
57 Minuten KI im Unternehmen: Wo stehen wir wirklich? Diesmal mit dabei: Matthias Nietz. Er ist Geschäftsführer der netgo software GmbH. Das Unternehmen gehört zur netgo group, einem der größten IT-Dienstleister Deutschlands mit rund 1.400 Mitarbeitenden und 400 Mio. € Umsatz. Tagtäglich steht er mit Unternehmen in engem Austausch und kennt die Chancen, Herausforderungen und Learnings aus erster Hand. Wir sprechen über Datenschutz, digitale Souveränität und die entscheidende Frage: Was ist nur Hype und welche Tools sind wirklich hilfreich? Von typischen Showstoppern bis zu sinnvollen Use Cases – alles, was man zum KI-Einsatz in Unternehmen wissen muss. |
Matthias Nietz, Geschäftsführer |
„Sowohl auf technischer als auch auf administrativer Ebene hat das sehr gut harmoniert – und sehr viel Spaß gemacht.“ |
Warum Tobit.Software?Der erste Kontakt zu Tobit.Software entstand auf der pushcon. Katja Leenen, Teamlead PR & Communications bei netgo und Mitglied des ChannelPartner-Co-Creator-Gremiums, beobachtet neue Entwicklungen im KI-Markt kontinuierlich. Auf der pushcon wurde sie auf SideKick™ aufmerksam und stellte den Kontakt zu Geschäftsführer Matthias Nietz her. Aus diesem ersten Austausch entwickelte sich eine Partnerschaft, die heute weit über eine klassische Produktintegration hinausgeht. Für netgo war die Entscheidung für Tobit.Software keine reine Feature-Abwägung. Ausschlaggebend war die Kombination aus technischer Flexibilität und einer Zusammenarbeit, in der neue Anforderungen gemeinsam umgesetzt werden konnten. Dass die Zusammenarbeit funktioniert, liegt nicht nur an der Technologie. Beide Unternehmen teilen ein mittelständisch geprägtes Verständnis von Partnerschaft: pragmatisch, direkt, ergebnisorientiert. Funktionen wie das White-Label-Modell oder der On-Premise-Betrieb entstanden aus konkreten Anforderungen von netgo und flossen anschließend in die Weiterentwicklung von SideKick™ ein. Dazu kommt ein bewusstes Investment in die Beziehung. Beide Teams haben sich nicht nur in Projektmeetings getroffen, sondern auch Zeit miteinander verbracht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin der andere unterwegs ist, welche Stärken er hat, wo er nicht hinmöchte und wie sich die Rollen in der Partnerschaft natürlich ergänzen. Technische Souveränität statt HerstellerbindungEin weiterer Grund für die Entscheidung war die technologische Offenheit von SideKick™. Während viele Plattformen Unternehmen an einen einzelnen Hyperscaler binden, ermöglicht SideKick™ den Zugriff auf mehr als 80 KI-Modelle über eine gemeinsame Plattform. Gleichzeitig lässt sich die KI über standardisierte Schnittstellen tief in bestehende Anwendungen und Geschäftsprozesse integrieren – ohne Vendor-Lock-in, ohne Umwege. |
Die ganze Welt der KI in einem Komplett-System. Mit über 80 KI-Modellen, professionellen Anwendungen und Schnittstellen für volle Souveränität. Optional als White-Label-Lösung sowie gehostet oder On-Premise für compliance-konformen Betrieb. |
Arbeitsumgebung, in der ausgebildete Intelligent Agents Mitarbeiter bei ihren Aufgaben unterstützen. Service per Chat und per Telefon mit Intelligent Agents, die sich wie menschliche Kollegen verhalten. Nutzt bestehende Hardware, verarbeitet Gesprächsverläufe, beantwortet Rückfragen und liefert vertiefende Analysen. |
Ob White-Label-Integration oder Technologiepartnerschaft – wir zeigen Ihnen, wie sich SideKick™ in Ihre bestehende Plattform oder Softwarelösung integrieren lässt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch und lernen Sie die Möglichkeiten einer Partnerschaft kennen.

PR & Communications bei Tobit.Software